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Marlon

Jimi und ich können absolut nicht das Ende dieser blöden Fragerunde abwarten.
Wir haben einen praktisch total sicheren Plan ausgeheckt, wie wir die zwei Mädels aus der ersten Reihe nach dem zweiten und dritten Kinosaal nicht aus den Augen verlieren, beziehungsweise, dass sie nicht einfach abhauen.
Das ganze ist zwar ziemlich riskant, in einer Hinsicht zumindest, aber irgendwie muss es ja klappen.
Ich mache einen Schritt vor und beuge mich unauffällig ein Stück zu dem Journalisten runter, der direkt vor mir steht.
„Hey, Sie. Könnten sie bitte ein „Wartet vor Kino 5 auf uns“ auf ein Stück Papier schreiben uns es den beiden Mädchen hinter Ihnen geben? Die Brünette und die Blonde.“
Der Typ schaut mich ziemlich komisch an, nickt aber und kramt in seiner schwarzen Ledertasche nach einem Zettel und einem Stift.
„Danke, ich geb Ihnen ein exklusives Interview!“, flüstere ich.
Er guckt überrascht hoch und strahlt mich an. „Klasse, dann…“
Doch ich bin schon wieder einen Schritt zurückgetreten und sage aus dem Mundwinkel heraus zu Jimi: „Alles klar, er macht´s. Pass auf, dass er die richtigen erwischt…“
„He, Marlon, die haben dir ´ne Frage gestellt…“, meint Jimi grinsend zu mir.
„Hm…?“
„Ob du es gut fandest oder eher nicht so, dass du dich selbst nicht spielen durftest…“, wiederholt irgendein Mädchen aus dem Publikum.
„Ehm…also am Anfang fand ich´s nicht so gut, aber ich musste das ja machen, weil Leon nicht soviel Text sprechen wollte, und die fanden´s dann halt besser, wenn Marlon und Leon, also die aus dem Film, auch von Brüdern besetzt werden… Und eigentlich find ich´s auch ganz lustig, Maxi zu spielen, weil ich den ja auch kenne, also den richtigen…“, sage ich.
Zwei Fragen und ungefähr zehn Minuten später ist der Zettel bei den ziemlich ungläubig dreinblickenden Mädels gelandet und Jimi, ich und die anderen Kerle schon im nächsten Kinosaal. Es kommen fast genau dieselben Fragen wie eben, und das ist eigentlich das nervige an diesen Fragerunden. Wenn die sich wenigstens mal kreativere und neue Fragen ausdenken würden, hätte keiner von uns ein Problem damit…
Außerdem stehen Jimi und ich wie auf glühenden Kohlen. Bereits als wir ins dritte Kino gehen, halten wir Ausschau nach den zwei Mädchen, aber wir entdecken sie nicht.
„Hoffentlich haben sie den Zettel auch gekriegt.“, sagt Jimi leise zu mir.
Ich nicke. „Was, wenn sie uns gar nicht treffen wollen?“
Jimi beißt sich auf die Lippe und antwortet nicht, deshalb tu ich das selbst: „Hm, aber sie sahen schon interessiert aus, oder?“
„Süß sahen die aus, und die Blonde hatte vielleicht krasse Augen…mehr konnte ich leider nicht sehen, sorry, Marlon.“, grinst er mit leicht verträumtem Blick.
„Ich fand die Brünette hübscher.“, gebe ich meine Meinung kund.
Jimi grinst immer noch. „Wenn wir beide dieselbe mögen würden, wär´s auch scheiße. Also ist es gut so und jetzt Klappe, ich will zuhören.“ Er zwinkert mir zu.

„Endlich!“, seufze ich laut, als wir aus dem Kino raus sind.
Joachim, also mein Vater, klatscht erstmal in die Hände und ruft: „Jungs, heute bleiben wir ja im Hotel, also habt ihr Freizeit bis heute Abend…aber seid bitte pünktlich um sieben Uhr in der Lobby, welches Hotel wisst ihr ja. Bis dann!“
Jimi und ich spurten gleichzeitig los, rennen die Treppe zu Kino 5 hoch und schlittern den Mädels fast vor die Füße.
Es sind allerdings drei, wie ich feststelle. Die dritte saß da auch noch bei, stimmt sogar.
„Hi!“, grinst Jimi.
Die Mädchen sehen ziemlich baff aus. „Wow, der war doch von euch, der Zettel?“, fragt die Blonde mit großen Augen.
„Was dachtet ihr denn, dass euch dieser beknackte Journalist mit euch treffen will?“, frage ich cool zurück.
„Der da?“ Die süße Brünette zeigt hinter mich.
Ich drehe mich langsam um. Der Journalist, unser Briefträger quasi, steht nur 2 Meter hinter mir.
„Sie haben mir ein exklusives Interview versprochen!“, meint er mit fester Stimme und zückt schon mal sein Aufnahmegerät.
Ich seufze. „Sehen Sie nicht, dass das jetzt gerade nicht geht?“
Jimi nickt bekräftigend. „Wir haben nicht soviel Zeit, und ehm…unsere…Cousinen sehen wir nicht so oft!“
Ich sehe aus dem Augenwinkel, wie die drei Mädels ihn kurz ungläubig anstarren und alle drei heftig nicken.
Der Journalist kneift die Augen zusammen. „Cousinen? Und wieso musste ich denen dann diese bescheuerte Nachricht geben? Konntet ihr den dreien nicht anders Bescheid geben?“
„Nein, weil…weil…“ Ich suche fieberhaft nach einer Antwort.
„…weil wir kein Handy haben…“, sagt das dritte Mädchen und setzt einen mitleidheischenden Blick auf. „Unsere Eltern erlauben uns keins…Echt fies, oder?“
Der Journalist guckt ziemlich ratlos zu Jimi und mir. Da fällt mir spontan ein, dass Jimi und ich ja gar keine Brüder sind. Weiß der das eigentlich gar nicht? Ich muss lachen, und drehe mich deshalb ganz schnell zu den Mädels um, damit der Journalist das nicht mitkriegt.
Als ich mich wieder in seine Richtung drehe, sehe ich, wie er auf die Uhr guckt. „Okay…aber dann gib mir deine Handynummer, damit ich dich irgendwann heute Abend anrufen kann, um das Interview am Telefon zu führen!“, fordert er dann ergeben.
Ich nicke und diktiere ihm meine Nummer. Dann hebe ich die Hand.
„Danke, echt nett von Ihnen…“ Ich lege der Brünetten die Hand um die Schultern. „Wir sehen uns halt echt total selten und wir haben doch so ein gutes Verhältnis zueinander…da muss man jede Gelegenheit nutzen!“
Er nickt und geht dann die Treppe runter.
Wie erstarrt bleiben wir genauso stehen, wie wir sind, bis Jimi zum Geländer geht und runterguckt: „Er ist weg!“
Wie auf Kommando fangen wir alle total an zu lachen.
Ich lasse die Brünette natürlich schnell wieder los. Jetzt, so ohne Grund, ist mir das schon ein bisschen peinlich.
„Jimi, das war ´ne geniale Idee!“, sage ich, als wir uns wieder beruhigt haben.
„Find ich auch.“, grinst die Blonde.
‚Die Blonde’, ‚Die Brünette’ und ‚Das dritte Mädchen’ sind irgendwie keine besonderes netten und passenden Bezeichnungen für die drei Mädels, also beschließe ich, dass es jetzt an der Zeit ist, ihre Namen zu erfahren.
„Ich bin Hannah.“, antwortet die Brünette, also Hannah eben. „Und das sind Rieke“ Sie zeigt auf die Blonde „und Simone, kurz Simi.“
„Cool…ich bin Jimi, und das da ist Marlon!“, meint Jimi.
Die Mädchen grinsen. „Wow, hätten wir nie mit gerechnet!“
Ich lache und frage dann: „Habt ihr Lust, in irgendein Café zu gehen? Da redet´s sich irgendwie besser als hier so mitten im Kino…“
Die drei nicken und wir machen uns auf die Suche nach einem stillen Café, wo uns nicht gleich eine ganze Horde Fans begegnet.
6.2.07 20:54


-1-

Rik

Ich kann es noch immer nicht richtig glauben. Aber jetzt, wo ich bereits in dem gemütlichen, dunkelroten Kinosessel sitze, links meine Hanny, rechts Simi, und vorne von irgendeinem blöden, total unwichtigen Moderator bereits die 'Gäste' angekündigt werden, muss ich es einfach realisieren - ich bin in Ansbach, in einen völlig überfüllten Kinosaal, es ist der 19. Februar und der dritte Tag der Wilden-Kerle-Kinotour.
Und genau die kommen jetzt gerade durch eine kleine, in der schwarzen Wand versteckte Tür in den Kinosaal und stellen sich zum größten Teil breit grinsend vor der riesigen Leinwand auf.
"Marlon! Oh mein Gott, sieht der geil aus!" Hanny kriegt sich überhaupt nicht mehr wieder ein, und ich bin sowieso sprachlos.
Der Film, der eben lief, hat mir schon total die Sprache verschlagen, aber jetzt, so ganz real und in Echt, sehen die Kerle noch viel besser aus als nur auf der Leinwand.
Und da wir in der ersten Reihe sitzen und nur eine Reihe Journalisten uns sozusagen von den Jungs trennt, hab ich total freien Blick auf meinen allergrößten Liebling, Jimi.
Der steht allerdings irgendwie eher gelangweilt, die Hände tief in den Hosentaschen vergraben, die Cap tief in die Stirn gezogen mit Marlon da und scheint sich nicht besonders für die Fans zu interessieren.
Seine unglaublichen braunen Augen sehe ich aber trotzdem blitzen, und das gibt mir erstmal total den Rest.
Simi rechts von mir scheint zwar auch nicht besonders uninteressiert, aber weil ihre Lieblinge Konrad und Constantin ja im vierten Teil nicht mehr dabei sind, mussten Hanny und ich sie schon ein bisschen überreden, mitzukommen - dabei ist sie diejenige, die am nächsten von uns dran wohnt. Ohne uns wäre sie nie gegangen, meinte sie.
Ich bin immer noch ganz fasziniert von Jimi, da geht die Fragerunde auch schon los.
Die erste Frage ist, wie immer wahrscheinlich, natürlich: "Habt ihr eine Freundin?"
Entsprechend begeistert fällt dann auch die Antwort aus; der kleine Nick sagt vollkommen cool: "Nö, wir sind alle noch solo!"
Ich muss grinsen.
"War es schwer, Motocross fahren zu lernen?"
Bei der Frage regt sich dann auch in Jimis Gesicht, genau wie in Marlons, wie ich aus dem Augenwinkel sehe, etwas.
Wilson antwortet als Erster: "Eigentlich nicht. Das hat zwar ein bisschen gedauert, bis wir´s drauf hatten, aber eigentlich bringt´s einfach nur total Fun!"
Leon nickt und meint dazu: "Wir hätten die Maschinen alle gerne behalten...Ging aber leider nicht. Aber vielleicht kaufen wir uns welche."
Jetzt melde ich mich auch mal, und promt nimmt Raban mich dran:
"Wie würdet ihr euch einen fünften Teil vorstellen?"
So fest ich Jimi auch anschaue, er scheint nicht antworten zu wollen. Stattdessen meint aber immerhin Marlon: "Ich glaub, die Wilden Kerle wären noch erwachsener und so... Mehr coole Erfindungen von Raban und Kevin...also Joschka... Vielleicht gibt´s ja auch ´ne Erweiterung zu den Motocross-Maschinen."
Da fängt Jimi an zu grinsen, Bewegung kommt in ihn, er sucht mit dem Blick nach mir im Publikum und meint: "Also, wenn wir Autos fahren dürfen und die sogar nach dem Dreh behalten dürften, ohne was dazuzahlen zu müssen, dann wär´s genial..."
Kaum ist er mit dem Satz zu Ende, könnte ich schwören, dass sich eine unsichtbare, magische Linie zwischen unseren Augen aufbaut.
Jetzt kann ich meinen Blick erst Recht nicht mehr von ihm wenden, und dass das ganze neben mir genauso mit Hanny und Marlon passiert, kriege ich erst mit, als wir beide von Simi einen Schlag auf den Hinterkopf kriegen.
"Hey! Was macht ihr da?" Sie grinst bis über beide Ohren und schielt zu Jimi und Marlon, die gerade flüsternd die Köpfe zusammen stecken.
"Was war das denn grade?", frage ich heiser.
"Das frag ich mich auch grad...", meint Hanny genauso baff.
Und Simi ist nur am Grinsen. "Meint ihr, die geben euch gleich ihre Handynummern?"

 

~~~Fortsetzung folgt~~~ 

2.2.07 22:13


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